Fest­stel­lung des ver­blei­ben­den Ver­lust­ab­zugs – und das Rechts­schutz­in­ter­es­se

Eine Anfech­tungs­kla­ge gegen einen Bescheid zur geson­der­ten Fest­stel­lung des ver­blei­ben­den Ver­lust­ab­zugs zur Kör­per­schaft­steu­er und zur geson­der­ten Fest­stel­lung gemäß § 47 Abs. 2 KStG ist unzu­läs­sig.

Fest­stel­lung des ver­blei­ben­den Ver­lust­ab­zugs – und das Rechts­schutz­in­ter­es­se

§ 47 Abs. 2 KStG weist dem Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid die Funk­ti­on eines Grund­la­gen­be­scheids hin­sicht­lich der in § 47 Abs. 2 Nr. 1 KStG genann­ten Besteue­rungs­grund­la­gen ‑im Streit­fall das zu ver­steu­ern­de Ein­kom­men nach Buchst. a- und der in § 47 Abs. 2 Nr. 3 KStG genann­ten geson­der­ten Fest­stel­lung nach § 10d EStG hin­sicht­lich des Ein­kom­mens zu. Die Kla­ge ist dem­nach unzu­läs­sig.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 21. Dezem­ber 2016 – I R 24/​15