Gast­stät­ten-Fehl­be­trä­ge

Der durch Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich zu ermit­teln­de Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung eines Grund­stücks ist mit Über­gang des zivil­recht­li­chen Eigen­tums auf den Käu­fer auch dann rea­li­siert, wenn Besitz, Nut­zun­gen, Las­ten und Gefahr ver­trags­ge­mäß erst spä­ter über­ge­hen; der Ver­äu­ße­rer bleibt nach dem Eigen­tums­er­werb des Käu­fers regel­mä­ßig nicht wirt­schaft­li­cher Eigen­tü­mer.

Gast­stät­ten-Fehl­be­trä­ge

Betreibt eine GmbH eine Gast­stät­te, so kön­nen die bei einer Nach­kal­ku­la­ti­on fest­ge­stell­ten Fehl­be­trä­ge dem Gesell­schaf­ter der GmbH nur dann als ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung (vGA) zuge­rech­net wer­den, wenn fest­ge­stellt wird, dass die­ser oder ihm nahe ste­hen­de Per­so­nen das Geld erhal­ten haben.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 18. Mai 2006 – III R 25/​05