Gewerb­li­cher Grund­stücks­han­del mit land­wirt­schaft­lich genut­zen Par­zel­len

Grund­stücks­ver­äu­ße­run­gen sind erst dann Gegen­stand eines selb­stän­di­gen gewerb­li­chen Grund­stücks­han­dels und kei­ne land­wirt­schaftlichen Hilfs­ge­schäf­te (mehr), wenn der Land­wirt über die Par­zel­lie­rung und Ver­äu­ße­rung hin­aus­ge­hen­de Akti­vi­tä­ten ent­fal­tet, die dar­auf gerich­tet sind, den zu ver­äu­ßern­den Grund­be­sitz zu einem Objekt ande­rer Markt­gän­gig­keit zu machen.

Gewerb­li­cher Grund­stücks­han­del mit land­wirt­schaft­lich genut­zen Par­zel­len

Der Hin­zu­tausch von Grund­stücks­flä­chen zur Opti­mie­rung der Bebau­bar­keit von bis­her land­wirt­schaftlich genutz­ten Grund­stücks­flä­chen und die Bean­tra­gung eines kon­kre­ten Bau­vor­be­schei­des sind Akti­vi­tä­ten, die dar­auf gerich­tet sind, den zu ver­äu­ßern­den Grund­be­sitz zu einem Objekt ande­rer Markt­gän­gig­keit zu machen.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 8. Novem­ber 2007 – IV R 34/​05