Grund­stücks­ein­la­ge zum Teil­wert

Wel­che Bemes­sungs­grund­la­ge ist für AfA zugrun­de zu legen, wenn das Wirt­schafts­gut zum Teil­wert ein­ge­legt wur­de, in den Vor­jah­ren aber zu hohe Abset­zun­gen für Abnut­zung in Anspruch genom­men wur­den? Die Ant­wort hier­auf gab der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt in einem Rechts­streit über die Bemes­sungs­grund­la­ge für ein zum Teil­wert ein­ge­leg­tes Grund­stück:

Grund­stücks­ein­la­ge zum Teil­wert

Bemes­sungs­grund­la­ge für Abset­zun­gen für Abnut­zung nach Ein­la­ge ist die Dif­fe­renz zwi­schen dem Ein­la­ge­wert und den vor der Ein­la­ge bei den Über­schus­s­ein­kunfts­ar­ten bereits in Anspruch genom­me­nen plan­mä­ßi­gen und außer­plan­mä­ßi­gen Abset­zun­gen.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 18. August 2009 – X R 40/​06