Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trag für einen auch pri­vat genutz­ten PKW

Für einen betrieb­li­chen PKW, der auch pri­vat genutzt wer­den soll, kann die Absicht der aus­schließ­lich oder fast aus­schließ­lich betrieb­li­chen Nut­zung des PKW dadurch dar­ge­legt wer­den, dass der Steu­er­pflich­ti­ge gel­tend macht, den (aus­rei­chen­den) betrieb­li­chen Nut­zungs­an­teil mit­tels eines Fahr­ten­bu­ches zu doku­men­tie­ren.

Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trag für einen auch pri­vat genutz­ten PKW

Dies gilt bei sum­ma­ri­scher Prü­fung ent­ge­gen der Auf­fas­sung der Finanz­ver­wal­tung 1 auch dann, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge für ein im Zeit­punkt der Gel­tend­ma­chung des Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­tra­ges vor­han­de­nes Fahr­zeug den pri­va­ten Nut­zungs­an­teil gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG unter Anwen­dung der sog. 1 %-Rege­lung ermit­telt.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 26. Novem­ber 2009 – VIII B 190/​09

  1. BMF, Schrei­ben vom 08.05.2009 – IV C 6 ‑S 2139- b/​07/​10002, 2009/​0294464, BSt­Bl I 2009, 633 Rn. 47[]