Inves­ti­ti­ons­zu­la­ge für Fisch­ver­ar­bei­tung

ine Ver­kaufs­ein­rich­tung, die in einem fisch­ver­ar­bei­ten­den Betrieb sowohl dem Ver­kauf im Betrieb ver­ar­bei­te­ter Pro­duk­te als auch nicht wesent­lich ver­än­der­ter Han­dels­wa­re an pri­va­te Haus­hal­te dient, ist nach einer jetzt ver­öf­fent­lich­ten Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs inves­ti­ti­ons­zu­la­gen­be­güns­tigt, wenn der Ein­satz für den Ver­kauf der ver­ar­bei­te­ten Pro­duk­te über­wiegt. Von der Inves­ti­ti­ons­zu­la­ge aus­ge­schlos­se­ner Ein­zel­han­del im Fische­rei- und Aqua­kul­tur­sek­tor ist jedoch die Beschaf­fung von Gütern durch Markt­teil­neh­mer und deren Ver­äu­ße­rung ohne wesent­li­che Ver­än­de­rung an pri­va­te Haus­hal­te.

Inves­ti­ti­ons­zu­la­ge für Fisch­ver­ar­bei­tung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 19. Okto­ber 2006 – III R 51/​04