Inves­ti­ti­ons­zu­la­ge und die 3‑Jah­res-Frist

Die Inves­ti­ti­ons­zu­la­ge nach § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 InvZulG 1986 setzt vor­aus, dass die begüns­tig­ten Wirt­schafts­gü­ter des Anla­ge­ver­mö­gens min­des­tens drei Jah­re nach ihrer Her­stel­lung vom Steu­er­pflich­ti­gen aus­schließ­lich zu eigen­be­trieb­li­chen Zwe­cken ver­wen­det wer­den und auch drei Jah­re unun­ter­bro­chen zu sei­nem Anla­ge­ver­mö­gen gehö­ren.

Inves­ti­ti­ons­zu­la­ge und die 3‑Jah­res-Frist

Wirt­schafts­gü­ter, die der Steu­er­pflich­ti­ge ver­äu­ßert, gehö­ren ab dem Zeit­punkt nicht mehr zum Betriebs- bzw. Anla­ge­ver­mö­gen, ab dem das wirt­schaft­li­che Eigen­tum auf den Erwer­ber über­geht.

Beim Ver­kauf eines Grund­stücks mit auf­ste­hen­den Gebäu­den geht das wirt­schaft­li­che Eigen­tum regel­mä­ßig zu dem Zeit­punkt auf den Erwer­ber über, zu dem Besitz, Nut­zun­gen, Las­ten und Gefahr über­tra­gen wer­den.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 24. März 2006 – III R 6/​04