Kos­ten einer Ver­trags­auf­lö­sung

Auch nach Auf­ga­be der Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht kön­nen vor­ab ent­stan­de­ne ver­geb­li­che Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar sein, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge sie tätigt, um sich aus einer geschei­ter­ten Inves­ti­ti­on zu lösen und so die Höhe der ver­geb­lich auf­ge­wen­de­ten Kos­ten zu begren­zen. Der durch die Absicht der Ein­künf­te­er­zie­lung begrün­de­te Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang wirkt fort, solan­ge er nicht durch eine der pri­va­ten Ver­mö­gens­sphä­re zuzu­wei­sen­de neue Ver­an­las­sung über­la­gert wird.

Kos­ten einer Ver­trags­auf­lö­sung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 15. Novem­ber 2005 IX R 3/​04