Landwirte als Ehegatten – und die konkludente Mitunternehmerschaft

n könnwn in der Land- und (auch) ohne ausdrücklichen eine schaft bilden, wenn jeder der n einen erheblichen Teil der selbst bewirtschafteten land- und forstwirtschaftlichen e zur Verfügung stellt1.

Landwirte als Ehegatten – und die konkludente Mitunternehmerschaft

Dabei kommt es nicht darauf an, ob dem gatten das Fruchtziehungsrecht an den zur Verfügung gestellten en als Alleineigentümer, als oder als Pächter zusteht.

Der Anteil des selbst bewirtschafteten land- und forstwirtschaftlichen Grundbesitzes, den jeder gatte zur Verfügung gestellt hat, ist nach dem BFH- in BFHE 224, 490, BStBl II , 989 in der nicht erheblich und daher zur einer konkludenten schaft nicht geeignet, wenn er weniger als 10 % der insgesamt land- und forstwirtschaftlich genutzten Eigentumsflächen beträgt.

Hinsichtlich der im Eigentum eines der gatten stehenden flächen ist zu prüfen, ob es sich um eine Bauernwaldung handelt, die nicht nach einem selbständigen swerk bewirtschaftet wird, bei der nicht die einzelnen Voraussetzungen eines Forstbetriebs -vor allem die erzielungsabsicht- vom Objekt her in jedem Jahr erfüllt sind, sondern nur innerhalb der Gesamtumtriebszeit der vorhandenen Altersklassen des Baumbestandes2, und die weder eine nachhaltige Bestandspflege noch die Vornahme von Holzeinschlägen voraussetzt3.

, vom 21. Dezember – IV R 45/13

  1. BFH, s in BFHE 224, 490, BStBl II , 989[]
  2. vgl. z.B. BFH, e vom 26.06.1985 – IV R 149/83, BFHE 144, 67, BStBl II 1985, 549; und vom 15.10.1987 – IV R 91/85, BFHE 151, 392, BStBl II 1988, 257[]
  3. z.B. BFH, e in BFHE 118, 441, BStBl II 1976, 482, und in BFHE 192, 287, BStBl II 2000, 524[]