Min­dest­dau­er eines Gewinn­ab­füh­rungs­ver­tra­ges

Bei der im Rah­men der Prü­fung, ob eine Organ­schaft vor­liegt, erfor­der­li­chen Fest­stel­lung, ob ein Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trag auf min­des­tens fünf Jah­re abge­schlos­sen ist, ist der Ver­trag nach objek­ti­ven Gesichts­punk­ten aus­zu­le­gen. Die Ent­ste­hungs­ge­schich­te und die Vor­stel­lun­gen der am Ver­trags­schluss betei­lig­ten Per­so­nen kön­nen bei der Ver­trags­aus­le­gung nicht berück­sich­tigt wer­den.

Min­dest­dau­er eines Gewinn­ab­füh­rungs­ver­tra­ges

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 28. Novem­ber 2007 – I R 94/​06