Nach­träg­li­che Bil­dung von Rück­stel­lun­gen

Eine Bilanz kann nicht nach § 4 Abs. 2 Satz 1 EStG geän­dert (”berich­tigt”) wer­den, wenn sie nach dem Maß­stab des Erkennt­nis­stands im Zeit­punkt ihrer Erstel­lung den Grund­sät­zen ord­nungs­mä­ßi­ger Buch­füh­rung ent­spricht. Dies hat der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt noch ein­mal bestä­tigt.

Nach­träg­li­che Bil­dung von Rück­stel­lun­gen

Eine Bilanz kann nicht mit dem Ziel eines nied­ri­ge­ren Gewinn­aus­wei­ses nach § 4 Abs. 2 Satz 2 EStG geän­dert wer­den, wenn das Finanz­amt den Gewinn zwar höher als vom Unter­neh­mer erklärt ansetzt, dies aber auf einer Berück­sich­ti­gung von außer­bi­lan­zi­el­len Gewinn­er­hö­hun­gen beruht.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 23. Janu­ar 2008 – I R 40/​07