Poli­cen­dar­lehn und die Vor­fi­nan­zie­rung aus Eigen­mit­teln

Dar­le­hen aus Poli­cen­dar­le­hen die­nen auch dann i.S. des § 10 Abs. 2 Satz 2 Buchst. a EStG unmit­tel­bar und aus­schließ­lich der Finan­zie­rung von Anschaf­fungs­kos­ten, wenn ein Teil die­ser Kos­ten vor Ein­gang der Dar­le­hens­va­lu­ta auf dem Kon­to des Steu­er­pflich­ti­gen aus ande­ren Mit­teln bezahlt wird, der Steu­er­pflich­ti­ge aber bei Ver­an­las­sung die­ser Zah­lung berech­tigt von einer Gut­schrift der Dar­le­hens­va­lu­ta spä­tes­tens im Zeit­punkt der Zah­lung aus­ge­hen kann 1.

Poli­cen­dar­lehn und die Vor­fi­nan­zie­rung aus Eigen­mit­teln

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 9. Febru­ar 2010 – VIII R 21/​07

  1. Abgren­zung zu BFH, Urtei­len vom 13.07.2004 – VIII R 61/​03, BFH/​NV 2005, 184; vom 04.07.2007 – VIII R 46/​06, BFHE 218, 308, BSt­Bl II 2008, 49, vom 23.11.2004 – IX R 2/​04, BFH/​NV 2005, 694; vom 01.03.2005 – IX R 58/​03, BFHE 209, 299, BSt­Bl II 2005, 597; und vom 07.07.2005 – IX R 20/​04, BFH/​NV 2006, 264[]