Rück­stel­lung für Recy­cling­kos­ten

Ein Unter­neh­men, das Bau­ab­fäl­le auf­kauft und zwecks Wei­ter­ver­äu­ße­rung auf­be­rei­tet, kann im Hin­blick auf die aus dem Abfall­ge­setz 1986 und dem Bun­des­im­mis­si­ons­schutz­ge­setz fol­gen­de Ent­sor­gungs­ver­pflich­tung eine Rück­stel­lung für die nach dem jewei­li­gen Bilanz­stich­tag anfal­len­den Auf­be­rei­tungs­kos­ten bil­den, wenn nach Sach­la­ge über­wie­gend wahr­schein­lich ist, dass es aus die­ser öffent­lich-recht­li­chen Ver­pflich­tung in Anspruch genom­men wird.

Rück­stel­lung für Recy­cling­kos­ten

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 21. Sep­tem­ber 2005 – X R 29/​03