Schrift­lich­keit einer Pen­si­ons­zu­sa­ge

Eine Pen­si­ons­zu­sa­ge muss, wenn sie steu­er­lich aner­kannt wer­den soll, schrift­lich erteilt wer­den. Dies hat der Bun­des­fi­nanz­hof nun jedoch zuguns­ten der Steu­er­pflich­ti­gen ein­ge­schränkt:

Schrift­lich­keit einer Pen­si­ons­zu­sa­ge

Eine Pen­si­ons­zu­sa­ge ist danach stets dann „schrift­lich“ im Sin­ne des § 6a Abs. 1 Nr. 3 EStG erteilt, wenn der Pen­si­ons­ver­pflich­te­te eine schrift­li­che Erklä­rung mit dem in der Vor­schrift genann­ten Inhalt abgibt und der Adres­sat der Zusa­ge das dar­in lie­gen­de Ange­bot nach den Regeln des Zivil­rechts annimmt. Dafür reicht auch eine münd­li­che Erklä­rung des Pen­si­ons­be­rech­tig­ten aus.

BFH, Urteil vom 27. April 2005 – I R 75/​04