Teil­wert­ab­schrei­bung bei abnutz­ba­ren Wirt­schafts­gü­tern

Nur ein Wert­ver­lust, der min­des­tens wäh­rend der hal­ben Rest­nut­zungs­dau­er des Wirt­schafts­gu­tes andau­ert, ermög­licht bei abnutz­ba­ren Wirt­schafts­gü­tern eine Teil­wert­ab­schrei­bung1.

Teil­wert­ab­schrei­bung bei abnutz­ba­ren Wirt­schafts­gü­tern

Die ver­blei­ben­de Nut­zungs­dau­er ist bei Gebäu­den nach § 7 Abs. 4 und 5 EStG 1997, bei ande­ren Wirt­schafts­gü­tern grund­sätz­lich nach den amt­li­chen AfA-Tabel­len zu bestim­men2. Dies gilt auch dann, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge beab­sich­tigt, das Wirt­schafts­gut vor Ablauf sei­ner betriebs­ge­wöhn­li­chen Nut­zungs­dau­er zu ver­äu­ßern.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 29. April 2009 – I R 74/​08

  1. Bestä­ti­gung des BFH-Urteils vom 14. März 2006 I R 22/​05, BFHE 212, 526, BSt­Bl II 2006, 680
  2. Bestä­ti­gung des BMF-Schrei­bens vom 25. Febru­ar 2000, BSt­Bl I 2000, 372 Tz. 6