Tsche­chi­sche KG-Ein­künf­te

Ein­künf­te aus der Betei­li­gung an einer gewerb­lich täti­gen aus­län­di­schen Per­so­nen­ge­sell­schaft (hier: Kom­man­dit­ge­sell­schaft tsche­chi­schen Rechts), die nach Maß­ga­be eines Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens in Deutsch­land steu­er­frei sind, sind auch dann als dem Pro­gres­si­ons­vor­be­halt unter­lie­gen­de gewerb­li­che Ein­künf­te der inlän­di­schen Gesell­schaf­ter anzu­se­hen, wenn die aus­län­di­sche Per­so­nen­ge­sell­schaft in dem ande­ren Ver­trags­staat als dem Sitz­staat der Gesell­schaft als juris­ti­sche Per­son besteu­ert wird.

Tsche­chi­sche KG-Ein­künf­te

Die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung der dem Pro­gres­si­ons­vor­be­halt unter­lie­gen­den Ein­künf­te (§ 180 Abs. 5 Nr. 1 AO) kann mit einer Fest­stel­lung steu­er­pflich­ti­ger inlän­di­scher Ein­künf­te (§ 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO) ver­bun­den wer­den.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 4. April 2007 – I R 110/​05