Umsatz­steu­er­vor­aus­zah­lung für das IV. Quar­tal

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs [1] ist für die Fra­ge, zu wel­chem Kalen­der­jahr eine Zah­lung i.S. des § 11 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Satz 2 EStG wirt­schaft­lich gehört, nicht auf die Fäl­lig­keit der For­de­rung abzu­stel­len, son­dern dar­auf, für wel­chen Zeit­raum sie geleis­tet wur­de.

Umsatz­steu­er­vor­aus­zah­lung für das IV. Quar­tal

Nach die­sen Grund­sät­zen ist eine Umsatz­steu­er­vor­aus­zah­lung trotz ihrer Fäl­lig­keit am 10.01.wirtschaftlich als Betriebs­aus­ga­be noch dem Vor­jahr zuzu­ord­nen.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 8. März 2016 – VIII B 58/​15

  1. BFH, Urteil vom 06.07.1995 – IV R 63/​94, BFHE 178, 326, BStBl II 1996, 266[]