Unter­neh­mens­steu­er­re­form­ge­setz im Bun­des­tag ver­ab­schie­det

Das Unter­neh­men­steu­er­re­form­ge­setz ist ges­tern im Bun­des­tag ver­ab­schie­det wor­den. Dabei hat das Gesetz noch eini­ge Ände­run­gen erfah­ren:

Unter­neh­mens­steu­er­re­form­ge­setz im Bun­des­tag ver­ab­schie­det
  • So liegt die Betriebs­grö­ßen­gren­ze für die Inan­spruch­nah­me des Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trags jetzt bei 235.000 Euro.
  • Die Bemes­sungs­grund­la­ge für die Zins­schran­ke wird erwei­tert. Dies soll Unter­neh­men begüns­ti­gen, die hohe Inves­ti­tio­nen täti­gen.
  • Die Gewer­be­steu­er bleibt als eige­ne, wirt­schafts­kraft­be­zo­ge­ne Steu­er mit Hebe­satz­recht der Städ­te und Gemein­den erhal­ten und sei­ne Bemes­sungs­grund­la­ge wird noch­mals ver­brei­tert.
  • Bei der Abgel­tungs­teu­er wird der Abzug von Ver­lus­ten aus Akti­en­ver­käu­fen auf Gewin­ne aus die­sen Geschäf­ten beschränkt, eine Ver­rech­nung mit sämt­li­chen Kapi­tal­ein­künf­ten wird es nicht geben.