Ver­äu­ße­rung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils

Wird ein Gesell­schafts­an­teil unter einer auf­schie­ben­den Bedin­gung ver­äu­ßert, geht das wirt­schaft­li­che Eigen­tum an dem Gesell­schafts­an­teil grund­sätz­lich erst mit dem Ein­tritt der Bedin­gung auf den Erwer­ber über, wenn ihr Ein­tritt nicht allein vom Wil­len und Ver­hal­ten des Erwer­bers abhängt.

Ver­äu­ße­rung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils

Erst auf die­sen Stich­tag sind im Rah­men der Ver­steue­rung der Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne die für die Ver­äu­ße­rung über­las­se­nen Gegen­leis­tun­gen – etwa die Betei­li­gung an einer neu­en Gesell­schaft – zu bewer­ten.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 25. Juni 2009 – IV R 3/​07