ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung an nahe­ste­hen­de Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten

Eine vGA an eine dem Gesell­schaf­ter nahe ste­hen­de Kapi­tal­ge­sell­schaft setzt nicht vor­aus, dass der Gesell­schaf­ter in der vor­teils­ge­wäh­ren­den oder der emp­fan­gen­den Kapi­tal­ge­sell­schaft eine beherr­schen­de Stel­lung inne­hat.

ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung an nahe­ste­hen­de Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten

Wur­de eine durch das Gesell­schafts­ver­hält­nis ver­an­lass­te, nicht voll­wer­ti­ge Dar­le­hens­for­de­rung im Jahr der Dar­le­hens­ge­wäh­rung feh­ler­haft nicht wert­be­rich­tigt und wird die Wert­be­rich­ti­gung auf­grund des Grund­sat­zes des for­mel­len Bilanz­zu­sam­men­hangs in einem nach­fol­gen­den Ver­an­la­gungs­zeit­raum nach­ge­holt, so kann die Nach­ho­lung in dem nach­fol­gen­den Ver­an­la­gungs­zeit­raum zu einer vGA füh­ren.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 8. Okto­ber 2008 – I R 61/​07