Ver­lus­te einer luxem­bur­gi­schen Betriebs­stät­te

Ver­lus­te einer luxem­bur­gi­schen Betriebs­stät­te sind nach Art. 20 Abs. 2 i.V.m. Art. 5 Abs. 1 DBA-Luxem­burg im deut­schen Stamm­haus auch nach Strei­chung von § 2a Abs. 3 EStG 1997 a.F. prin­zi­pi­ell nicht abzugs­fä­hig. Sie wer­den eben­so wie ent­spre­chen­de Gewin­ne von der inlän­di­schen Besteue­rungs­grund­la­ge aus­ge­nom­men.

Ver­lus­te einer luxem­bur­gi­schen Betriebs­stät­te

Ein pha­sen­glei­cher Ver­lust­ab­zug kommt abwei­chend davon nur aus­nahms­wei­se in Betracht, sofern und soweit der Steu­er­pflich­ti­ge nach­weist, dass die Ver­lus­te im Quel­len­staat steu­er­lich unter kei­nen Umstän­den ander­wei­tig ver­wert­bar sind.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 17. Juli 2008 – I R 84/​04