Wert­auf­ho­lung bei getausch­ten Betei­li­gun­gen

Wird eine Betei­li­gung nach einer Teil­wert­ab­schrei­bung unter (auf das sog. Tausch­gut­ach­ten des BFH gestütz­ter) Fort­füh­rung des Buch­werts gegen die Betei­li­gung an einer ande­ren Gesell­schaft getauscht, ist für die Bemes­sung der Anschaf­fungs­kos­ten der erhal­te­nen Betei­li­gung im Rah­men des steu­er­li­chen Wert­auf­ho­lungs­ge­bots auf die his­to­ri­schen Anschaf­fungs­kos­ten der hin­ge­ge­be­nen Betei­li­gung und nicht auf den fort­ge­führ­ten Buch­wert abzu­stel­len.

Wert­auf­ho­lung bei getausch­ten Betei­li­gun­gen

Das Wert­auf­ho­lungs­ge­bot ist auch inso­weit ver­fas­sungs­ge­mäß, als es vor dem Zeit­raum sei­nes Inkraft­tre­tens ein­ge­tre­te­ne Teil­wert­stei­ge­run­gen erfasst.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 24. April 2007 – I R 16/​06