Wie­der ein­mal: Gewerb­li­cher Grund­stücks­han­del

Durch­ge­han­del­te und erschlos­se­ne Objek­te sind glei­cher­ma­ßen Zähl­ob­jek­te für die Bestim­mung des gewerb­li­chen Grund­stücks­han­dels; hin­sicht­lich der sog. Drei-Objekt-Gren­ze sind sie zu addie­ren. Gewerb­li­cher Grund­stücks­han­del kann auch vor­lie­gen, wenn auf die Ver­äu­ße­rung des ers­ten Objek­tes eine mehr als zwei­jäh­ri­ge inak­ti­ve Pha­se folgt, in der die spä­te­ren Grund­stücks­ge­schäf­te noch nicht kon­kret abseh­bar sind und wäh­rend der kei­ne Grund­stü­cke im Umlauf­ver­mö­gen gehal­ten wer­den.

Wie­der ein­mal: Gewerb­li­cher Grund­stücks­han­del

Eine Erklä­rung über den Gewer­be­steu­er­mess­be­trag ist –bis zum Ablauf der Fest­set­zungs­frist– auch dann abzu­ge­ben, wenn sich die Gewerb­lich­keit der ers­ten Ver­äu­ße­rung erst rück­bli­ckend aus dem Zusam­men­hang mit Grund­stücks­ge­schäf­ten in spä­te­ren Jah­ren ergibt.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 20. April 2006 III R 1/​05