Antrags­ver­an­la­gung trotz rechts­kräf­ti­gen Bescheids?

Die Antrags­ver­an­la­gung von Arbeit­neh­mern zur Ein­kom­men­steu­er nach § 46 EStG ist kei­ne Rechts­grund­la­ge für die Ände­rung bereits bestands­kräf­ti­ger Steu­er­be­schei­de. Ein frist­ge­rech­ter Antrag auf Ver­an­la­gung als sol­cher kann des­halb nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht zu einer erneu­ten Ein­kom­men­steu­er­fest­set­zung füh­ren, sofern bereits ein bestands­kräf­ti­ger Ein­kom­men­steu­er­be­scheid ergan­gen ist.

Antrags­ver­an­la­gung trotz rechts­kräf­ti­gen Bescheids?

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 22.05.2006 – VI R 17/​05