Auf­tei­lung des Gesamt­kauf­prei­ses für ein bebau­tes Grund­stück

In einem beim Bun­des­fi­nanz­hof anhän­gi­gen Revi­si­ons­ver­fah­ren stellt sich die Fra­ge, ob die vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen zur Ver­fü­gung gestell­te "Arbeits­hil­fe zur Auf­tei­lung eines Gesamt­kauf­prei­ses für ein bebau­tes Grund­stück (Kauf­preis­auf­tei­lung)" bei der Auf­tei­lung eines ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Kauf­prei­ses auf Grund und Gebäu­de für Zwe­cke der AfA-Bemes­sung zugrun­de gelegt wer­den kann. Der Bun­des­fi­nanz­hof hat nun das BMF zum Bei­tritt zu die­sem Ver­fah­ren auf­ge­for­dert.

Auf­tei­lung des Gesamt­kauf­prei­ses für ein bebau­tes Grund­stück

Der Bun­des­fi­nanz­hof nimmt das Revi­si­ons­ver­fah­ren zum Anlass, sich grund­le­gend mit der Fra­ge zu befas­sen, wel­che Bedeu­tung der vom BMF zur Ver­fü­gung gestell­ten "Arbeits­hil­fe zur Auf­tei­lung eines Gesamt­kauf­prei­ses für ein bebau­tes Grund­stück (Kauf­preis­auf­tei­lung)" bei der Auf­tei­lung eines ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Kauf­prei­ses auf Grund und Gebäu­de nach den rea­len Ver­kehrs­wer­ten [1] für Zwe­cke der AfA-Bemes­sung zukommt. Vor die­sem Hin­ter­grund hält es der Bun­des­fi­nanz­hof für ange­zeigt, das BMF an die­sem Revi­si­ons­ver­fah­ren zu betei­li­gen und zum Bei­tritt auf­zu­for­dern (§ 122 Abs. 2 Satz 3 FGO).

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 21. Janu­ar 2020 – IX R 26/​19

  1. vgl. BFH, Urteil vom 16.09.2015 – IX R 12/​14, BFHE 251, 214, BStBl II 2016, 397[]