Auf­wen­dun­gen für eine erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung zum Pilo­ten

Nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf kön­nen Auf­wen­dun­gen zur Aus­bil­dung zum Ver­kehrs­flug­zeug­füh­rer im Rah­men der Ver­an­la­gung zur Ein­kom­men­steu­er nicht berück­sich­tigt wer­den. Nach der zum 1. Janu­ar 2004 ein­ge­führ­ten Neu­re­ge­lung des § 12 Nr. 5 EStG sei­en Auf­wen­dun­gen für eine erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung und für ein Erst­stu­di­um, wenn die­se nicht im Rah­men eines Dienst­ver­hält­nis­ses statt­fän­den, nur nach Maß­ga­be des § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG als Son­der­aus­ga­ben bis zu 4.000,00 € im Kalen­der­jahr abzugs­fä­hig. Die rück­wir­kend in Kraft getre­te­ne Bestim­mung des § 12 Nr. 5 EStG sei nicht ver­fas­sungs­wid­rig. Auch in Höhe von 4.000,00 € kön­nen sich die Aus­bil­dungs­kos­ten nicht im Rah­men einer Ver­lust­fest­stel­lung gemäß § 10 d Abs. 4 EStG aus­wir­ken

Auf­wen­dun­gen für eine erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung zum Pilo­ten

Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf, Urteil vom 10. Novem­ber 2009 – 14 K 2361/​06 F