Bei­trags­de­pots und die Kapi­tal­ertrag­steu­er

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um befasst sich in einem aktu­el­len Schrei­ben mit dem Ein­be­halt von Kapi­tal­ertrag­steu­er gemäß § 52a Abs. 1 EStG bei bestehen­den, bis­her nicht dem Steu­er­ab­zug unter­lie­gen­den Kapi­tal­erträ­gen durch Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men bei Bei­trags­de­pots und ande­ren Kapi­tal­an­la­gen bei Ver­si­che­run­gen, die mit dem Ein­la­gen­ge­schäft bei Kre­dit­in­sti­tu­ten ver­gleich­bar sind. Danach besteht auch bei Erträ­gen aus Bei­trags­de­pots, Park­de­pots, Ablauf­de­pots oder Kapi­ta­li­sie­rungs­ge­schäf­ten, die vor dem 1. Janu­ar 2007 abge­schlos­sen wur­den, eine Pflicht zum Ein­be­halt der Kapi­tal­ertrag­steu­er. Aller­dings hält das BMF aus­drück­lich fest, dass es jedoch nicht zu bean­stan­den sei, wenn bei Bei­trag­de­pots, die vor dem 1. Janu­ar 2007 abge­schlos­sen wur­den, vom Steu­er­ab­zug Abstand genom­men wird.

Bei­trags­de­pots und die Kapi­tal­ertrag­steu­er

Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen, Schrei­ben vom 12. Dezem­ber 2008 – IV C 1 – S 2252/​07/​0001 DOK 2008/​0699317