Bewir­tungs­kos­ten bei lei­ten­den Ange­stell­ten

Ein lei­ten­der Ange­stell­ter, des­sen Gehalt in erheb­li­chem Umfang vom Erfolg sei­ner Mit­ar­bei­ter abhän­gig ist, kann Auf­wen­dun­gen für deren Bewir­tung als Wer­bungs­kos­ten bei sei­nen Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Tätig­keit abzie­hen. Dies hat jetzt der 10. Senat des Finanz­ge­richts Köln ent­schie­den.

Bewir­tungs­kos­ten bei lei­ten­den Ange­stell­ten

In dem vom FG Köln ent­schie­de­nen Fall war der Klä­ger ange­stell­ter Orga­ni­sa­ti­ons­lei­ter im Außen­dienst einer Ver­si­che­rung, des­sen Bezü­ge zu 40 % vom Ver­kaufs­er­folg der ihm unter­stell­ten Mit­ar­bei­ter abhin­gen. Er lud sei­ne Mit­ar­bei­ter im Anschluss an eine Jah­res­ab­schluss­ta­gung auf sei­ne Kos­ten zu einer Diner­show ein. Der Senat erkann­te die ent­spre­chen­den Auf­wen­dun­gen als Wer­bungs­kos­ten an.

Das Urteil ist noch nicht rechts­kräf­tig. Die Revi­si­on zum Bun­des­fi­nanz­hof in Mün­chen wur­de zuge­las­sen.

Finanz­ge­richt Köln, Urteil vom 19. Janu­ar 2007 – 10 K 4902/​04