Dar­lehns­fi­nan­zier­te Erhal­tungs­auf­wen­dun­gen

Zin­sen für ein Dar­le­hen, mit dem wäh­rend der Gel­tung der sog. gro­ßen Über­gangs­re­ge­lung sofort abzieh­ba­re Wer­bungs­kos­ten (Erhal­tungs­auf­wen­dun­gen) finan­ziert wor­den sind, sind auch nach dem Aus­lau­fen der sog. gro­ßen Über­gangs­re­ge­lung als nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung abzieh­bar; es kommt nicht dar­auf an, ob ein etwai­ger Ver­äu­ße­rungs­er­lös zur Schul­den­til­gung aus­ge­reicht hät­te. Dies hat der Bun­des­fi­nanz­hof in einem nun ver­öf­fent­lich­ten Urteil ent­ge­gen einer anders lau­ten­den Ansicht des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums (BMF-Schrei­ben vom 18. Juli 2001 IV C 3 ‑S 2211- 31/​01, BSt­Bl I 2001, 513) ent­schie­den.

Dar­lehns­fi­nan­zier­te Erhal­tungs­auf­wen­dun­gen

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 12. Okto­ber 2005 IX R 28/​04