Die in der EU ansäs­si­ge Spen­den­emp­fän­ge­rin – und die Zuwen­dungs­be­stä­ti­gung

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat bereits in sei­nem Urteil in BFHE 248, 543, BSt­Bl II 2015, 588, Rz 47 ff. ent­schie­den, aus uni­ons­recht­li­chen Grün­den kön­ne nicht ver­langt wer­den, dass die Zuwen­dungs­be­stä­ti­gung einer aus­län­di­schen Stif­tung dem amt­lich vor­ge­schrie­be­nen Vor­druck gemäß § 50 ESt­DV ent­spre­che (vgl. auch § 50 Abs. 1 Satz 2 ESt­DV).

Die in der EU ansäs­si­ge Spen­den­emp­fän­ge­rin – und die Zuwen­dungs­be­stä­ti­gung

Zu den not­wen­di­gen Bestand­tei­len der Zuwen­dungs­be­stä­ti­gung einer aus­län­di­schen Kör­per­schaft gehört aber ‑so der Bundesfinanzhof‑, dass die­se beschei­nigt, sie habe die Spen­de erhal­ten, ver­fol­ge den sat­zungs­ge­mä­ßen gemein­nüt­zi­gen Zweck und set­ze die Spen­de aus­schließ­lich sat­zungs­ge­mäß ein.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 22. März 2018 – X R 5/​16