Direkt­ver­si­che­rung

Eine Mög­lich­keit der betrieb­li­chen Alters­ver­sor­gung ist der Abschluss einer Direkt­ver­si­che­rung, deren Abschluss jeder Arbeit­neh­mer von sei­nem Arbeit­ge­ber (im Wege der Gehalts­um­wand­lung) ver­lan­gen kann. Eine sol­che Direkt­ver­si­che­rung kann aber auch hel­fen, Steu­ern und Sozi­al­ab­ga­ben zu spa­ren:

Direkt­ver­si­che­rung

Hier­bei ist zu unter­schei­den zwi­schen alten Ver­trä­gen, die bis spä­tes­tens Ende 2004 abge­schlos­sen wur­den und neu­en, nach dem 01.01.2005 abge­schlos­se­nen Ver­trä­gen:

Bei vor 2005 abge­schlos­se­nen Ver­trä­gen ver­steu­ert der Arbeit­neh­mer Bei­trä­ge bis zu 1 752 Euro pau­schal mit 20 Pro­zent, unab­hän­gig von sei­ner sonst zu zah­len­den Ein­kom­men­steu­er. Die Aus­zah­lung der Ver­si­che­rungs­sum­me aus die­ser Direkt­ver­si­che­rung erfolgt im Ren­ten­al­ter ent­we­der als steu­er­freie Ein­mal­zah­lung oder als Ren­te, die nur mit dem Ertrags­an­teil der Ein­kom­men­steu­er unter­liegt.

Wur­de der Ver­trag dage­gen erst in die­sem Jahr geschlos­sen, kann der Arbeit­neh­mer bis zu 2.496 Euro steu­er- und sozi­al­ab­ga­ben­frei spa­ren. Besteht kei­ne „alte” Direkt­ver­si­che­rung, sind sogar noch wei­te­re 1.800 Euro steu­er­frei. Die Gehalts­um­wand­lung in eine Direkt­ver­si­che­rung senkt daher jetzt sofort die Ein­kom­men­steu­er und auch die Sozi­al­ab­ga­ben. Dafür sind dann aller­dings im Alter sowohl die aus der Ver­si­che­rung gezahl­te Ren­te wie auch eine Kapi­tal­aus­zah­lun­gen steu­er­pflich­tig, aber halt auch erst dann.

Ins­ge­samt also ein Steu­er­spar­mo­dell, dass sich jeder Arbeit­neh­mer auch in die­sem Jahr noch anse­hen soll­te.