Haus­halts­hil­fen und der Pro­gres­si­ons­vor­be­halt

Leis­tun­gen der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen an ihre Mit­glie­der wie etwa die Zah­lung von Kran­ken­geld sind zwar nicht ein­kom­men­steu­er­pflich­tig, unter­lie­gen aber dem soge­nann­ten Pro­gres­si­ons­vor­be­halt, d.h. sie sind bei der Ermitt­lung des jewei­li­gen pro­zen­tua­len Steu­er­sat­zes zu berück­sich­ti­gen.

Haus­halts­hil­fen und der Pro­gres­si­ons­vor­be­halt

Leis­tun­gen der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se für eine Ersatz­kraft im Rah­men der Haus­halts­hil­fe an nahe Ange­hö­ri­ge (§ 38 Abs. 4 Satz 2 SGB V) unter­lie­gen dage­gen nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs auch nicht dem Pro­gres­si­ons­vor­be­halt.

BFH, Urteil vom 17. Juni 2005 – VI R 109/​00