Jah­res­be­schei­ni­gun­gen

Die Ban­ken und Kapi­tal­an­la­ge­ge­sell­schaf­ten beschei­ni­gen ihren Kun­den, wel­che steu­er­pflich­ti­gen Ein­nah­men die­se im Lau­fe des Jah­res bei ihren Bank­ge­schäf­ten erzielt haben. Die­se Anga­ben die­ser Jah­res­be­schei­ni­gun­gen über­nimmt der Kun­de dann für sei­ne Steu­er­erklä­rung.

Jah­res­be­schei­ni­gun­gen

Der Ent­wurf des Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2007 sieht nun unter ande­rem eine Ermäch­ti­gung für die Finanz­be­hör­den vor, die Aus­stel­lung die­ser Jah­res­be­schei­ni­gung nach § 24c EStG zu prü­fen. Ab 2007 wer­den die Fin­an­äm­ter daher berech­tigt sein, die­se Beschei­ni­gun­gen zu prü­fen, und zwar nicht nur für die lau­fen­den Ver­an­la­gungs­jah­re, son­dern auch rück­wir­kend bis zum Jahr 2004.

Scheint so, als wenn der Staat auch sei­nen Ban­ken nicht mehr traut.