Kauf­kraft­aus­gleich

Für einen begrenz­ten Zeit­raum in das Aus­land ent­sand­te Arbeit­neh­mer erhal­ten oft­mals einen Kauf­kraft­aus­gleich von ihrem inlän­di­schen Arbeit­ge­ber. Gemäß § 3 Nr. 64 EStG ist ein sol­cher Kauf­kraft­aus­gleich steu­er­frei, wenn der ins Aus­land ent­sand­te Arbeit­neh­mer dort einen Wohn­sitz oder gewöhn­li­chen Auf­ent­halt hat und der ihm von einem inlän­di­schen Arbeit­ge­ber gewähr­te Kauf­kraft­aus­gleich den Betrag nicht über­steigt, der für ver­gleich­ba­re Aus­lands­dienst­be­zü­ge der Beam­ten nach § 54 Bun­des­be­sol­dungs­ge­setz zuläs­sig ist. Das Aus­wär­ti­ge Amt hat nun für eini­ge Dienstor­te die Kauf­kraft­zu­schlä­ge neu fest­ge­setzt. In der Fol­ge hat jetzt auch das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um sei­ne Gesamt­über­sicht ent­spre­chend auf den Stand 1. April 2009 ergänzt.

Kauf­kraft­aus­gleich

Eine aktual­li­sier­te Gesamt­über­sicht der Kauf­kraft­aus­glei­che für die ein­zel­nen Län­der fin­det sich im Inter­net­an­ge­bot des BMF.

Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen Bekannt­ma­chung über die Steu­er­be­frei­ung des Kauf­kraft­aus­gleichs vom 2. April 2009 – IV C 5 – S 2341/​09/​10001