Kin­der­geld bis zur Wie­der­ho­lungs­prü­fung nach Aus­bil­dungs­en­de

Für ein Kind besteht ein Kin­der­geld­an­spruch auch bis zum 25. Geburts­tag, wenn es sich in einer Berufs­aus­bil­dung befin­det, §§ 63, 32 EStG.

Kin­der­geld bis zur Wie­der­ho­lungs­prü­fung nach Aus­bil­dungs­en­de

Zur Berufs­aus­bil­dung gehört dabei auch die ernst­haf­te und nach­hal­ti­ge Vor­be­rei­tung auf eine Wie­der­ho­lungs­prü­fung, und zwar auch dann, wenn das Aus­bil­dungs­ver­hält­nis mit dem Lehr­be­trieb nach der nicht bestan­de­nen Abschluss­prü­fung endet und das Kind kei­ne Berufs­schu­le besucht. Nimmt das Kind an der erst­ma­li­gen Wie­der­ho­lungs­prü­fung teil und besteht die­se, ist in der Regel zu unter­stel­len, dass sich das Kind ernst­haft und nach­hal­tig auf die­se Prü­fung vor­be­rei­tet hat.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 2. April 2009 – III R 85/​08