Kin­der­geld für das ver­hei­ra­te­te Kind

Anspruch auf Kin­der­geld für ein ver­hei­ra­te­tes Kind besteht nur dann, wenn die Ein­künf­te des Ehe­part­ners für den voll­stän­di­gen Unter­halt des Kin­des nicht aus­rei­chen, das Kind eben­falls nicht über aus­rei­chen­de eige­ne Mit­tel für den Unter­halt ver­fügt und die Eltern des­halb wei­ter­hin für das Kind auf­kom­men müs­sen (sog. Man­gel­fall).

Kin­der­geld für das ver­hei­ra­te­te Kind

Ein Man­gel­fall ist anzu­neh­men, wenn die Ein­künf­te und Bezü­ge des Kin­des ein­schließ­lich der Unter­halts­leis­tun­gen des Ehe­part­ners nied­ri­ger sind als das steu­er­recht­li­che –dem Jah­res­grenz­be­trag des § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG ent­spre­chen­de– Exis­tenz­mi­ni­mum.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 19. April 2007 -. III R 65/​0