Kin­der­geld für das erwach­se­ne behin­der­te Kind

Für ein behin­der­tes, über 27 Jah­re altes Kind besteht nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs kein Anspruch auf Kin­der­geld, wenn die Behin­de­rung erst nach Ablauf des 27. Lebens­jah­res ein­ge­tre­ten ist. Die­se Alters­gren­ze, inner­halb derer die Behin­de­rung ein­ge­tre­ten sein muss, ist auch nicht auf­grund ent­spre­chen­der Anwen­dung des § 32 Abs. 5 Satz 1 EStG oder auf­grund ver­fas­sungs­kon­for­mer Aus­le­gung um den Zeit­raum des vom Kind in frü­he­ren Jah­ren geleis­te­ten ein­jäh­ri­gen Grund­wehr­diens­tes auf 28 Jah­re zu ver­län­gern.

Kin­der­geld für das erwach­se­ne behin­der­te Kind

BFH, Urteil vom 2. Juni 2005 – III R 86/​03