Kin­der­geld – und der Anspruch auf pol­ni­sche Fami­li­en­leis­tun­gen

Nach § 62 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG hat Anspruch auf Kin­der­geld, wer zwar kei­nen Wohn­sitz oder gewöhn­li­chen Auf­ent­halt im Inland hat, aber nach § 1 Abs. 3 EStG als unbe­schränkt ein­kom­men­steu­er­pflich­tig behan­delt wird. Dass die Kin­der nicht in Deutsch­land leben, son­dern in Polen, ist nach § 63 Abs. 1 Satz 3 EStG unmaß­geb­lich, weil Polen seit 2004 Mit­glied der Euro­päi­schen Uni­on ist. Jedoch ent­fällt in einem sol­chen Fall der Anspruch auf Kin­der­geld, soweit ein Anspruch auf pol­ni­sche Fami­li­en­leis­tun­gen besteht.15

Kin­der­geld – und der Anspruch auf pol­ni­sche Fami­li­en­leis­tun­gen

Das Kin­der­geld unter­fällt dem sach­li­chen Gel­tungs­be­reich der VO Nr. 1408/​71. Beim Kin­der­geld han­delt es sich um eine Fami­li­en­leis­tung i. S. von Art. 4 Abs. 1 Buchst. h die­ser Ver­ord­nung 1. Deren Art. 13 ff. bestim­men, wel­che Rechts­vor­schrif­ten auf inner­halb der EU zu- und abwan­dern­de Erwerbs­tä­ti­ge anzu­wen­den sind. Die Art. 13 ff. der VO Nr. 1408/​71 bezwe­cken damit, dass die Betrof­fe­nen grund­sätz­lich nur dem Sys­tem der sozia­len Sicher­heit eines ein­zi­gen Mit­glied­staats unter­lie­gen, um eine Kumu­lie­rung anwend­ba­rer Rechts­vor­schrif­ten und der sich dar­aus mög­li­cher­wei­se erge­ben­den Schwie­rig­kei­ten zu ver­mei­den 2.

Unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen ein Arbeit­neh­mer dem per­sön­li­chen Anwen­dungs­be­reich der Ver­ord­nung unter­fällt und wel­che Rechts­fol­gen sich je nach Fall­kon­stel­la­ti­on erge­ben, ist in der Recht­spre­chung der Finanz­ge­rich­te umstrit­ten und höchst­rich­ter­lich noch nicht geklärt.

Die VO gilt grund­sätz­lich auch für Arbeit­neh­mer (Art. 1 Buch­sta­be a, Art. 2 und Art. 73 der VO Nr. 1408/​71), die gegen min­des­tens ein Risi­ko der Sozi­al­ver­si­che­rung ver­si­chert sind. Die Mit­glied­staa­ten haben aber in Anhang I zu der VO den per­sön­li­chen Gel­tungs­be­reich für Arbeit­neh­mer i.S. von Art. 1 Buchst. a der VO näher gere­gelt. In Anhang I Teil I. unter D. Buch­sta­be a) wird aus­ge­führt, dass wenn ein deut­scher Trä­ger für die Gewäh­rung der Fami­li­en­leis­tun­gen zustän­dig ist, als Arbeit­neh­mer nur gilt, wer für den Fall der Arbeits­lo­sig­keit pflicht­ver­si­chert ist. Die­se Vor­aus­set­zun­gen erfüll­te der Klä­ger nach Akten­la­ge im strei­ti­gen Zeit­raum nicht; damals unter­lag er nicht der deut­schen Sozi­al­ver­si­che­rung, son­dern war aus­schließ­lich in Polen sozi­al­ver­si­chert.

Teil­wei­se wird die Ansicht ver­tre­ten, dass die Rege­lung in Anhang I Teil I den all­ge­mei­nen per­sön­li­chen Anwen­dungs­be­reich der VO 1408/​71 aus­schließt. Besteht kei­ne inlän­di­sche Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht, ergibt sich nach die­ser Auf­fas­sung bereits dar­aus die Anwen­dung des deut­schen Kin­der­geld­rechts; man­gels Anwend­bar­keit der VO kommt ein Aus­schluss des inlän­di­schen Kin­der­geld­an­spruchs nicht in Betracht 3. Folgt man die­ser Ansicht, beur­teilt sich die vor­lie­gen­de Kla­ge nach deut­schem Kin­der­geld­recht.

Teil­wei­se wird dage­gen die Auf­fas­sung ver­tre­ten, dass die Vor­schrift in Anhang I Teil I ledig­lich eine Ein­schrän­kung ihres per­sön­li­chen Anwen­dungs­be­reichs hin­sicht­lich der Fami­li­en­leis­tun­gen dar­stel­le und inso­weit die Fra­ge, wel­che Rechts­vor­schrif­ten nach den Art. 13 ff. der VO Nr. 1408/​71 anzu­wen­den sind, vor­ran­gig zu prü­fen sei 4. Auch die­se Ansicht kommt hier für den vor­lie­gen­den Sach­ver­halt zu der Anwend­bar­keit deut­schen Rechts. Denn nach Art. 13 Abs. 2 Buch­sta­be a) der VO Nr. 1408/​71 gilt bei Arbeit­neh­mern grund­sätz­lich das Recht des Tätig­keits­staats, mit­hin Deutsch­lands.

Nach abwei­chen­der Auf­fas­sung ist indes der Anwen­dungs­be­reich der VO Nr. 1408/​71 bereits dann eröff­net, wenn der Klä­ger über­haupt – sei es in Deutsch­land oder im Aus­land – der Sozi­al­ver­si­che­rung ange­hört hat. Er unter­liegt dann gemäß dem Aus­schließ­lich­keits­grund­satz in Art. 13 Abs. 1 Satz 1 der VO Nr. 1408/​71 den Rechts­vor­schrif­ten des­je­ni­gen Mit­glied­staa­tes, des­sen Sys­tem der sozia­len Sicher­heit er ange­hört 5. Nach die­sen Grund­sät­zen wür­de der Klä­ger dem pol­ni­schen Recht unter­lie­gen (Fol­ge: Gel­tend gemach­ter Anspruch auf deut­sches Kin­der­geld kommt nicht in Betracht).

Der gel­tend gemach­te deut­sche Kin­der­geld­an­spruch ergä­be sich inso­weit auch nicht aus den Grün­den des Bos­mann-Urteils des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on 6 (kei­ne Anwen­dungs­be­stim­mung zuguns­ten des natio­na­len Rechts 7).

Aber auch bei feh­len­der Anwend­bar­keit des Gemein­schafts­rechts (son­dern deut­schen Rechts) beur­teilt sich die Kol­li­si­on zwi­schen inlän­di­schem Kin­der­geld­an­spruch und Anspruch auf pol­ni­sche Fami­li­en­leis­tun­gen nach der Vor­schrift des § 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG. Danach wird Kin­der­geld nicht gezahlt, wenn für das Kind im Aus­land dem Kin­der­geld ver­gleich­ba­re Leis­tun­gen gewährt wer­den oder bei ent­spre­chen­der Antrag­stel­lung hät­ten gewährt wer­den müs­sen.

Der­ar­ti­ge Leis­tun­gen (pol­ni­sche Fami­li­en­leis­tun­gen) wur­den im vor­lie­gen­den Fall – über die Kin­des­mut­ter – bezo­gen. Die­se Zah­lung schließt – so bereits der Wort­laut des § 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG – den deut­schen Kin­der­geld­an­spruch ins­ge­samt aus.

Die Fami­li­en­leis­tun­gen in Polen sind mit den deut­schen Kin­der­geld­an­sprü­chen ver­gleich­bar i. S. von § 65 EStG. Dem steht ins­be­son­de­re nicht ent­ge­gen, dass die pol­ni­schen Leis­tun­gen erheb­lich gerin­ger sind als das deut­sche Kin­der­geld. Die Ver­gleich­bar­keit meh­re­rer kind­be­zo­ge­ner Leis­tun­gen rich­tet sich nicht nach der recht­li­chen Aus­ge­stal­tung des Anspruchs, son­dern nach wirt­schaft­li­chen Gesichts­punk­ten. Zur Ver­mei­dung von Dop­pel­leis­tun­gen kommt es ledig­lich dar­auf an, ob die zu ver­glei­chen­de Leis­tung wirt­schaft­lich die glei­che Ziel­rich­tung ver­folgt wie das Kin­der­geld 8. Die Höhe der aus­län­di­schen Leis­tung ist für die Ver­gleich­bar­keit mit dem Kin­der­geld grund­sätz­lich nicht maß­ge­bend. Denk­bar ist zwar, dass bei ganz gering­fü­gi­gen aus­län­di­schen Leis­tun­gen auch die funk­tio­nel­le Ver­gleich­bar­keit ent­fällt 9. Dies ist jedoch bei den pol­ni­schen Fami­li­en­leis­tun­gen für in Polen leben­de Kin­der nicht der Fall. Dabei ist zu berück­sich­tig­ten, dass der Klä­ger, des­sen Kin­der in Polen leben, kei­ne gerin­ge­ren Leis­tun­gen erhält als ande­re pol­ni­sche Fami­li­en. Nach Auf­fas­sung des pol­ni­schen Gesetz­ge­bers rei­chen die dort gewähr­ten Fami­li­en­leis­tun­gen für einen Aus­gleich der kind­be­ding­ten Mehr­be­las­tun­gen aus 10.

Gemein­schafts­recht­li­che Vor­schrif­ten ste­hen der natio­na­len Rege­lung des § 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG nach Ansicht des Sena­tes nicht ent­ge­gen. Außer­halb des Anwen­dungs­vor­rangs des Gemein­schafts- bzw. Uni­ons­rechts hat ein nach der VO Nr. 1408/​71 gera­de nicht zustän­di­ger Mit­glied­staat die Befug­nis zu bestim­men, ob und ggf. unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen er in die­sem Fall Fami­li­en­leis­tun­gen gewäh­ren will; eben­so muss er ent­schei­den dür­fen, ob und wie er berück­sich­ti­gen will, dass in einem ande­ren Staat ein Anspruch auf eine ver­gleich­ba­re Leis­tung besteht. Einen Ver­stoß der Rege­lung des § 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG gegen das Grund­ge­setz –GG- ver­mag der Senat eben­falls nicht zu erken­nen. Eine ver­fas­sungs­wid­ri­ge Ungleich­be­hand­lung durch die Bestim­mung des § 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG besteht nach Ansicht des erken­nen­den Sena­tes auch nicht zwi­schen den Bes­ser­ver­die­nen­den, bei denen die gebo­te­ne steu­er­li­che Frei­stel­lung für ein Kind im Rah­men des Fami­li­en­leis­tungs­aus­gleichs nach § 31 EStG regel­mä­ßig über die Gewäh­rung der Kin­der­frei­be­trä­ge erfolgt, und den gerin­ger Ver­die­nen­den, deren Frei­stel­lung in der Regel über das Kin­der­geld vor­ge­nom­men wird. Zwar wer­den für die ers­te Grup­pe von Steu­er­pflich­ti­gen die aus­län­di­schen Leis­tun­gen gemäß § 31 Satz 6 EStG ledig­lich ange­rech­net, wäh­rend bei der Fest­set­zung von Kin­der­geld die ver­gleich­ba­ren aus­län­di­schen Leis­tun­gen nach § 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG zur gänz­li­chen Ver­sa­gung des inlän­di­schen Anspruchs füh­ren kön­nen. Im Rah­men des Fami­li­en­leis­tungs­aus­gleichs indes ist der "Anspruch auf Kin­der­geld" maß­ge­bend und sind die aus­län­di­schen Leis­tun­gen gemäß § 31 Satz 5 EStG in die Ver­gleichs­rech­nung betr. Anspruch auf Kin­der­geld einer­seits und Aus­wir­kung der Frei­be­trä­ge ande­rer­seits ein­zu­be­zie­hen 11. In Fäl­len mit vor­lie­gen­der Fall­kon­stel­la­ti­on wäre einer­seits im Hin­blick auf die Rege­lung des § 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG ein Anspruch auf Kin­der­geld (ggf. in vol­ler Höhe) zu ver­nei­nen. Da zugleich die pol­ni­schen Fami­li­en­leis­tun­gen eine nur gerin­ge Höhe auf­wei­sen, ergä­be die Ver­gleichs­rech­nung nach § 31 Satz 4 EStG typi­scher­wei­se, dass auch einem gerin­ger ver­die­nen­den Steu­er­pflich­ti­gen der Kin­der­frei­be­trag zu gewäh­ren wäre und somit die gel­tend gemach­te Ungleich­be­hand­lung mit Bes­ser­ver­die­nen­den bereits aus die­sem Grun­de aus­schie­de. Somit wird dem ver­fas­sungs­recht­li­chen Gebot, einen Ein­kom­mens­be­trag in Höhe des Exis­tenz­mi­ni­mums eines Kin­des steu­er­lich frei zu stel­len, im Rah­men der sog. Güns­ti­ger­prü­fung gemäß § 65 Absatz 1 EStG i.V.m. § 31 Satz 4 und 5 EStG Rech­nung getra­gen; die Rege­lung des § 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG ist sach­lich gerecht­fer­tigt. Nach die­ser gesetz­li­chen Kon­zep­ti­on der §§ 31, 65 EStG ent­schei­det erst und nur die Höhe des Kin­der­frei­be­tra­ges end­gül­tig dar­über, ob den ver­fas­sungs­recht­li­chen Anfor­de­run­gen an die Ver­scho­nung des Exis­tenz­mi­ni­mums der Kin­der genügt wird; die Funk­ti­on des Kin­der­gel­des beschränkt sich inso­fern auf eine als vor­läu­fi­ger "Abschlag" wir­ken­de Steu­er­ver­gü­tung 12.

Etwai­ge Benach­tei­li­gun­gen von Grenz­gän­gern gegen­über unein­ge­schränkt Kin­der­geld­be­rech­tig­ten sind zudem auf­grund der ander­wei­ti­gen Leis­tung und der Prak­ti­ka­bi­li­täts­an­for­de­run­gen an Kol­li­si­ons­re­geln bei grenz­über­schrei­ten­den Sach­ver­hal­ten gerecht­fer­tigt. Zu dem Aspekt der ander­wei­ti­gen sozia­len Absi­che­rung (im Aus­land) tre­ten Grün­de der Ein­fach­heit des Rechts und des­sen Prak­ti­ka­bi­li­tät im Ver­wal­tungs­voll­zug, die die Kol­li­si­ons­norm des § 65 EStG eben­falls recht­fer­ti­gen 9.

Der Vater kann auch nicht ver­lan­gen, dass das Kin­der­geld nach dem EStG zumin­dest in Höhe von 50% der gesetz­lich bestimm­ten Monats­be­trä­ge fest­ge­setzt wird. Ein sol­cher Anspruch auf hälf­ti­ges Teil­kin­der­geld lie­ße sich im Wege der Ana­lo­gie allen­falls aus Arti­kel 12 Abs. 2 der VO Nr. 1408/​71 i. V. m. Arti­kel 7 Abs. 1 der DVO Nr. 574/​72 her­lei­ten. Die­se Ana­lo­gie wür­de indes­sen vor­aus­set­zen, dass auf­grund des Zusam­men­tref­fens von Leis­tungs­an­sprü­chen ver­schie­de­ner EU-Staa­ten eine Leis­tungs­kür­zung oder ein Leis­tungs­aus­schluss in den betref­fen­den Staa­ten (im Streit­fall: sowohl in Deutsch­land als auch in Polen) gedroht hät­te, was hier indes nach Akten­la­ge nicht der Fall war.

Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf – Urteil vom 13. Mai 2013 – 15 K 2892/​12 Kg

  1. BVerfG, Urteil vom 08.06.2004 – 2 BvL 5/​00, BGBl I 2004, 2570[]
  2. EuGH, Urtei­le vom 20.05.2008 – C‑352/​06, Bos­mann, Slg. 2008, I‑3827 Rz 16; vom 14.10.2010 – C‑16/​09, Schwem­mer, ABl.EU 2010, Nr. C 346, 8 Rz 40; BFH, Urteil vom 07.042011 – III R 89/​08[]
  3. Hess. FG, Urteil vom 23.05.2007 – 3 K 3143/​06, EFG 2007, 1527; FG Köln, Urteil vom 21.01.2009 – 14 K 2020/​08, EFG 2009, 848; FG Müns­ter, Urteil vom 30.11.2009 – 8 K 2866/​08 Kg, EFG 2010, 731; vgl. auch BFH, Urteil vom 13.08.2002 – VIII R 54/​00, BSt­Bl II 2002, 869: Auch der Gene­ral­staats­an­walt [des EuGH] hat fest­ge­stellt, dass Arbeit­neh­mern und Selb­stän­di­gen das Recht auf Export der deut­schen Fami­li­en­leis­tun­gen nur dann gewährt wird, wenn der Berufs­tä­ti­ge der Soli­dar­ge­mein­schaft des deut­schen Sozi­al­ver­si­che­rungs­sys­tems ange­hört[]
  4. FG Düs­sel­dorf, Urteil vom 16.03.2010 – 10 K 1829/​09 Kg, Rev. BFH – XI R 56/​10[]
  5. FG Düs­sel­dorf, Urteil vom 24.09.2010 – 16 K 4953/​08 Kg, Rev. BFH – III R 61/​10[]
  6. EuGH, Urteil vom 20.05.2008 – C – 352/​06, HFR 2008, 877[]
  7. vgl. hier­zu im ein­zel­nen FG Düs­sel­dorf, Urteil vom 24.09.2010 – 16 K 4953/​08 Kg, Rev. BFH – III R 61/​10[]
  8. vgl. BFH, Urteil vom 27.10.2004 – VIII R 104/​01, BFH/​NV 2005, 341[]
  9. BVerfG, Beschluss vom 08.06.2004 – 2 BvL 5/​00, BGBl I 2004, 2570[][]
  10. FG Düs­sel­dorf, Urteil vom 13.07.2011 – 15 K 1821/​08 Kg, Rev. BFH – III R 50/​11[]
  11. vgl. hier­zu Kanz­ler in Herrmann/​Heuer/​Raupach, EStG, § 31 Rdn. 36 ff.; Dürr in Frot­scher, EStG, § 31 Rdn. 47 ff.; Sel­der in Blü­mich, EStG, § 31 Rdn. 100 f.[]
  12. BVerfG, Beschluss vom 08.06.2004 – 2 BvL 5/​00, BGBl I 2004, 2570; vgl. auch FG Baden-Würt­tem­berg, Urteil vom 18.11.2008 – 4 K 4293/​08, EFG 2009, 264[]