Leer­stand nach Selbst­nut­zung

Wer Auf­wen­dun­gen für sei­ne zunächst selbst bewohn­te, anschlie­ßend leer ste­hen­de und noch nicht ver­mie­te­te Woh­nung als vor­ab ent­stan­de­ne Wer­bungs­kos­ten gel­tend macht, muss sei­nen end­gül­ti­gen Ent­schluss, die­se Woh­nung zu ver­mie­ten, durch ernst­haf­te und nach­hal­ti­ge Ver­mie­tungs­be­mü­hun­gen bele­gen. Die Ernst­haf­tig­keit und Nach­hal­tig­keit der Ver­mie­tungs­be­mü­hun­gen die­nen als Bele­ge (Beweis­an­zei­chen) für die Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht, deren Fest­stel­lung und Wür­di­gung im Wesent­li­chen dem Finanz­ge­richt als Tat­sa­chen­in­stanz obliegt.

Leer­stand nach Selbst­nut­zung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 28. Okto­ber 2008 – IX R 1/​07