Mehr­jäh­ri­ge Frei­be­ruf­ler­ver­gü­tung

Die Annah­me außer­or­dent­li­cher Ein­künf­te i.S. des § 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG (Ein­künf­te für meh­re­re Jah­re) setzt vor­aus, dass die Ver­gü­tung für mehr­jäh­ri­ge Tätig­kei­ten eine Pro­gres­si­ons­wir­kung typi­scher­wei­se erwar­ten lässt. Dies ist jeden­falls dann der Fall, wenn eine Ver­gü­tung für eine mehr­jäh­ri­ge Tätig­keit –hier eines Frei­be­ruf­lers– auf­grund einer vor­aus­ge­gan­ge­nen recht­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung zusam­men­ge­ballt zufließt.

Mehr­jäh­ri­ge Frei­be­ruf­ler­ver­gü­tung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 14. Dezem­ber 2006 – IV R 57/​05