Nach­träg­lich errich­te­te Miet­ga­ra­gen

Anders als Gara­gen von Ein- oder Zwei­fa­mi­li­en­häu­sern sind Gara­gen, die auf dem Gelän­de eines gro­ßen Miet­woh­nungs­kom­ple­xes nach­träg­lich errich­tet wer­den, jeden­falls dann als selb­stän­di­ge Wirt­schafts­gü­ter geson­dert abzu­schrei­ben, wenn ihre Errich­tung nicht Bestand­teil der Bau­ge­neh­mi­gung für das Miet­wohn­ge­bäu­de war und kein enger Zusam­men­hang zwi­schen der Nut­zung der Woh­nun­gen und der Gara­gen besteht, weil die Zahl der Gara­gen hin­ter der Zahl der Woh­nun­gen deut­lich zurück­bleibt und die Gara­gen zum Teil an Drit­te ver­mie­tet sind.

Nach­träg­lich errich­te­te Miet­ga­ra­gen

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 22. Sep­tem­ber 2005 – IX R 26/​04