Noch aus­ste­hen­de Ände­run­gen bei der Ein­kom­men­steu­er

Mit dem Jah­res­be­ginn 2006 sol­len noch ver­schie­de­ne Rege­lun­gen grei­fen, die sich der­zeit noch im Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren befin­den, jedoch rück­wir­kend zum 01.01.2006 in Kraft tre­ten sol­len. Die­se Rege­lun­gen betref­fen im Ein­zel­nen:

Noch aus­ste­hen­de Ände­run­gen bei der Ein­kom­men­steu­er

Steu­er­li­che Gel­tend­ma­chung der Anschaf­fungs­kos­ten für Wert­pa­pie­re und Grund­stü­cke
Anschaf­fungs­kos­ten für Wert­pa­pie­re und Grund­stü­cke kön­nen künf­tig erst im Zeit­punkt der Ver­äu­ße­rung bezie­hungs­wei­se der Ent­nah­me steu­er­lich gel­tend gemacht wer­den.

Ände­rung der so genann­ten "1‑Pro­zent-Rege­lung" für die pri­va­te Nut­zung von Dienst­wa­gen:
Die steuerliche"1‑Prozent-Regelung" ist künf­tig auf Dienst­fahr­zeu­ge im "not­wen­di­gen Betriebs­ver­mö­gen" beschränkt, also auf sol­che Dienst­fahr­zeu­ge, die zu mehr als 50 Pro­zent dienst­lich genutzt wer­den. Beim so genann­ten "gewill­kür­ten Betriebs­ver­mö­gen", also bei einer betrieb­li­chen Nut­zung von min­des­tens 10 bis zu 50 Pro­zent, wird dage­gen eine antei­li­ge pri­va­te Nut­zung des Fahr­zeugs ange­setzt, wobei die Unter­neh­mer künf­tig den Anteil der Nut­zung eines Dienst­fahr­zeu­ges gegen­über dem Finanz­amt nach­wei­sen müs­sen.

Bei der so genann­ten Dienst­wa­gen­be­steue­rung, also in den Fäl­len, in denen der Arbeit­ge­ber sei­nem Arbeit­neh­mer ein Fahr­zeug zur pri­va­ten Mit­nut­zung über­lässt, ändert sich aller­dings nichts, weder für den Unter­neh­mer noch für den Arbeit­neh­mer.