Betriebsprüfer - und seine Fahrten zwischen Wohnung und Dienststelle

Betriebs­prü­fer – und sei­ne Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Dienst­stel­le

Beruf­lich ver­an­lass­te Fahrt­kos­ten sind Erwerbs­auf­wen­dun­gen und gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG grund­sätz­lich in Höhe des dafür tat­säch­lich ent­stan­de­nen Auf­wands als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen. Aller­dings dür­fen die Auf­wen­dun­gen eines Arbeit­neh­mers für die Wege zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te gemäß § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG nur nach Maß­ga­be einer Ent­fer­nungs­pau­scha­le als Wer­bungs­kos­ten in

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Werbungskosten des Arbeitnehmers aus Bürgschaftsverlusten

Wer­bungs­kos­ten des Arbeit­neh­mers aus Bürg­schafts­ver­lus­ten

Erwerbs­auf­wand ist den Ein­künf­ten zuzu­rech­nen, zu denen der enge­re und wirt­schaft­lich vor­ran­gi­ge Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang besteht. Die Über­nah­me einer Bürg­schaft durch den Arbeit­neh­mer zu Guns­ten sei­nes in der Rechts­form einer Kapi­tal­ge­sell­schaft täti­gen Arbeit­ge­bers kann durch das Arbeits­ver­hält­nis ver­an­lasst sein. Ist der Arbeit­neh­mer mit­tel­bar an der Gesell­schaft betei­ligt, kann die Über­nah­me der Bürg­schaft

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Doppelzahlung beim Kindergeld

Dop­pel­zah­lung beim Kin­der­geld

Die Auf­he­bung einer Kin­der­geld­fest­set­zung kann im Fal­le einer par­al­le­len Zah­lung durch die Fami­li­en­kas­se des öffent­li­chen Diens­tes auch gem. § 70 Abs. 2 EStG erfol­gen. In dem hier vom Schles­wig-Hol­stei­­ni­­schen Finanz­ge­richt ent­schie­de­nen Fall war der Vater des Kin­des zunächst zeit­lich befris­tet im öffent­li­chen Dienst beschäf­tigt, spä­ter wur­de er ver­be­am­tet. Das Kin­der­geld wur­de

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Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung - und die Beiträge zur Risikolebensversicherung

Ein­künf­te aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung – und die Bei­trä­ge zur Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung

Bei­trä­ge für Risi­ko­le­bens­ver­si­che­run­gen, wel­che der Absi­che­rung von Dar­le­hen die­nen, die zur Finan­zie­rung der Anschaf­fungs­kos­ten eines der Ein­künf­te­er­zie­lung die­nen­den Immo­bi­li­en­ob­jekts auf­ge­nom­men wer­den, sind auch dann nicht als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung zu berück­sich­ti­gen, wenn der Ver­si­che­rungs­ver­trags­ab­schluss durch das finan­zie­ren­de Kre­dit­in­sti­tut vor­ge­ge­ben war. Eine Auf­tei­lung von Bei­trä­gen für

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Keine häusliche Arbeitsecke

Kei­ne häus­li­che Arbeits­ecke

Ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer setzt neben einem büro­mä­ßig ein­ge­rich­te­ten Raum vor­aus, dass es aus­schließ­lich oder nahe­zu aus­schließ­lich für betrieb­li­che oder beruf­li­che Zwe­cke genutzt wird. Fehlt es hier­an, sind die Auf­wen­dun­gen hier­für ins­ge­samt nicht abzieh­bar. Damit schei­det eine Auf­tei­lung und antei­li­ge Berück­sich­ti­gung im Umfang der betrieb­li­chen oder beruf­li­chen Ver­wen­dung aus. Die­se jetzt

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Aufwendungen für die Betreuung eines Haustieres

Auf­wen­dun­gen für die Betreu­ung eines Haus­tie­res

Tier­be­treu­ungs­kos­ten kön­nen als Auf­wen­dun­gen für haus­halts­na­he Dienst­leis­tun­gen steu­er­be­güns­tigt sein. In dem hier vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Fall hat­ten die Steu­er­pflich­ti­gen eine Haus­kat­ze in ihrer Woh­nung gehal­ten. Mit der Betreu­ung des Tie­res wäh­rend ihrer Abwe­sen­heit beauf­trag­ten sie eine Tier- und Woh­nungs­be­treue­rin, die ihnen pro Tag 12 €, im Streit­jahr 2012 ins­ge­samt 302,

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