Raten­wei­se Abfindung

Erhält ein Arbeit­neh­mer bei Been­di­gung sei­nes Arbeits­ver­hält­nis­ses eine Abfin­dung, so steht ihm hier­für ein Frei­be­trag zu, der je nach Lebens­al­ter und Dau­er des Arbeits­ver­hält­nis­ses zwi­schen 7.200 ? und 11.000 ? beträgt. Wird die Abfin­dung in meh­re­ren Raten in ver­schie­de­nen Jah­ren bezahlt, ist die­ser Frei­be­trag bei der ers­ten Zah­lung zu berück­sich­ti­gen. Ein Wahl­recht des Steu­er­pflich­ti­gen, der den Frei­be­trag viel­leicht lie­ber bei der letz­ten Rate in einem Jahr berück­sich­tigt wis­sen will, in dem er wie­der steu­er­pflich­ti­ges Arbeits­ein­kom­men bezieht, besteht nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs inso­weit nicht.

Raten­wei­se Abfindung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 28. Juni 2006 – XI R 58/​05