Ren­tern im Steu­er-Visier

Die Rent­ner gera­ten so lang­sam rich­tig ins Visier der Finanz­äm­ter. Nach Aus­kunft der Bun­des­re­gie­rung ste­hen dem­nächst 120 Mil­lio­nen Ren­ten­be­zugs­mit­tei­lun­gen zur Über­prü­fung an.

Ren­tern im Steu­er-Visier

Baga­tell­gren­zen bei der Besteue­rung von Ren­ten wird es dabei nicht geben, wie die Bun­des­re­gie­rung am Mitt­woch­mor­gen in der Sit­zung des Finanz­aus­schus­ses des Deut­schen Bun­des­ta­ges erklär­te. Die Ein­füh­rung von Baga­tell­gren­zen sei ver­fas­sungs­recht­lich pro­ble­ma­tisch.

Nach Anga­ben der Regie­rung sind rund 120 Mil­lio­nen Ren­ten­be­zugs­mit­tei­lun­gen zu prü­fen, nach­dem durch Ein­füh­rung der nach­ge­la­ger­ten Besteue­rung im Jahr 2005 Ren­ten höher besteu­ert wer­den als frü­her. Damit nicht in jedem Ein­zel­fall alle Steu­er­un­ter­la­gen durch­ge­gan­gen wer­den müss­ten, habe man sich mit den Bun­des­län­dern auf ein Risi­ko­ma­nage­ment geei­nigt, bei dem nach bestimm­ten Kri­te­ri­en mit einer Wahr­schein­lich­keits­be­wer­tung vor­ge­gan­gen wer­de. Die genau­en Kri­te­ri­en die­ses Risi­ko­ma­nage­ments dürf­ten jedoch für die Steu­er­zah­ler nicht vor­her­seh­bar sein.