Schuld­zin­sen­ab­zug

Dar­le­hens­zin­sen sind als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung zu berück­sich­ti­gen, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge die –geson­dert aus­ge­wie­se­nen– Anschaf­fungs­kos­ten eines der Ein­künf­te­er­zie­lung die­nen­den Gebäu­de­teils tat­säch­lich mit den Dar­le­hens­mit­teln begleicht. Nimmt er ein höhe­res Dar­le­hen auf, sind die Zin­sen als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar, soweit der Steu­er­pflich­ti­ge die Anschaf­fungs­kos­ten des betref­fen­den Gebäu­de­teils aus den Dar­le­hens­mit­teln zahlt.

Schuld­zin­sen­ab­zug

(BFH, Urteil vom 01.03.2005 – IX R 58/​03)