Steu­er­li­che Aner­ken­nung von Kur­auf­wen­dung

Kur­auf­wen­dun­gen kön­nen nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf aus­nahms­wei­se auch auf Grund eines nach­träg­lich erstell­ten Attes­tes als Krank­heits­kos­ten steu­er­lich abge­setzt wer­den, wenn dem Attest objek­ti­ve Unter­su­chungs­er­geb­nis­se zu Grun­de lie­gen, auf Grund derer auch nach­träg­lich die medi­zi­ni­sche Not­wen­dig­keit der Kur­maß­nah­me sicher beur­teilt wer­den kann. Vor­aus­set­zung ist aller­dings, dass sich aus dem Attest ergibt, wel­che Erkran­kung eine Kur erfor­der­te und wel­che The­ra­pie zur Lin­de­rung oder Hei­lung erfor­der­lich war.

Steu­er­li­che Aner­ken­nung von Kur­auf­wen­dung

Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf, Urteil vom 18. August 2009 -17 K 3411/​08 E