Teil­wert­ab­schrei­bung beim Besitz­un­ter­neh­men

Der Teil­wert einer For­de­rung des Besitz­un­ter­neh­mens gegen die Betriebs­ge­sell­schaft kann nur nach den Maß­stä­ben abge­schrie­ben wer­den, die für die Teil­wert­be­rich­ti­gung der Betei­li­gung am Betriebs­un­ter­neh­men durch das Besitz­un­ter­neh­men bestehen; es ist eine Gesamt­be­trach­tung der Ertrags­aus­sich­ten von Besitz- und Betriebs­un­ter­neh­men not­wen­dig.

Teil­wert­ab­schrei­bung beim Besitz­un­ter­neh­men

Sind die Ertrags­aus­sich­ten dau­er­haft so gering, dass der gedach­te Erwer­ber des Besitz­un­ter­neh­mens für die Antei­le am Betriebs­un­ter­neh­men einen Preis zah­len wür­de, der unter dem Buch­wert der Betei­li­gung am Betriebs­un­ter­neh­men liegt, ist (auch) eine Teil­wert­ab­schrei­bung der Dar­le­hens­for­de­rung (Pacht­for­de­rung) gerecht­fer­tigt.

Die­se Grund­sät­ze gel­ten auch für eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­de Dar­le­hen.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 14. Okto­ber 2009 – X R 45/​06