Unter­halts­leis­tun­gen für aus­län­di­sche Ehe­gat­ten

Unter­halts­leis­tun­gen des Steu­er­pflich­ti­gen für sei­nen bedürf­ti­gen aus­län­di­schen Lebens­part­ner kön­nen nach § 33a Abs. 1 Satz 2 EStG als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung abzieh­bar sein, wenn der Part­ner bei Inan­spruch­nah­me von Sozi­al­hil­fe damit rech­nen müss­te, kei­ne Auf­ent­halts­ge­neh­mi­gung zu erhal­ten und aus­ge­wie­sen zu wer­den.

Unter­halts­leis­tun­gen für aus­län­di­sche Ehe­gat­ten

Pro­zess­kos­ten, die durch ein ver­wal­tungs­ge­richt­li­ches Ver­fah­ren zur Erlan­gung eines dau­er­haf­ten Auf­ent­halts­rechts des aus­län­di­schen Part­ners ent­stan­den sind, sind nicht als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung abzieh­bar.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 20. April 2006 – III R 23/​05