Unter­neh­mens­steu­er­re­form­ge­setz 2008

In der gest­ri­gen Kabi­nett­sit­zung hat die Bun­des­re­gie­rung dem Ent­wurf zu einem Unter­neh­men­steu­er­re­form­ge­setz 2008 zuge­stimmt und damit das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren for­mell ein­ge­lei­tet. Die wesent­li­chen dort vor­ge­se­he­nen Ände­run­gen sind:

Unter­neh­mens­steu­er­re­form­ge­setz 2008
  • Die Absen­kung der Steu­er­sät­ze für Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten von 38,65 auf 29,83 Pro­zent.
  • Zwi­schen den ver­schie­de­nen Rechts­for­men soll eine fak­ti­sche Belas­tungs­neu­tra­li­tät erreicht wer­den. Ertrags­star­ke Per­so­nen­un­ter­neh­men sol­len zu ähn­li­chen Bedin­gun­gen Eigen­ka­pi­tal bil­den kön­nen wie Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten, klei­ne Unter­neh­men sol­len von der Rück­la­ge nach § 7 g EStG pro­fi­tie­ren.
  • Die Besteue­rung der Kapi­tal­erträ­ge soll ab 2009 in Form einer Abgel­tungs­steu­er erfol­gen.